Presseberichte

SEHNDE NEWS vom 28.01.2017

Mutwilliger Fehlalarm in der Astrid-Lindgren-Schule

Der Alarm kam um 13.04 Uhr am Mittwoch für die Ortsfeuerwehren Sehnde und Ilten: Brand in der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde am Zuckerfabriksweg. Auch die Polizei fuhr zum Einsatzort.

Zwei Feuerwehren und die Polizei rückten an – Foto: JPH

Doch dort fanden die Einsatzkräfte schnelle heraus, dass es sich nicht um einen Brandeinsatz handelte, sondern um einen an einem Feuermelder mutwillig ausgelösten Fehlalarm. Die weinigen Schüler, die zu dieser Zeit noch im Gebäude Unterricht hatten, waren geordnet unter Führung der jeweiligen Unterrichtenden aus den Klassenräumen nach draußen gekommen und hatten sich am vorgesehenen Sammelort eingefunden.

Als die Feuerwehr Sehnde mit dem Tanklöschfahrzeug eintraf, ging die Erkundung unter Leitung des Ortsbrandmeisters Sven Grabbe ins Gebäude. Hier stellte sich schnell heraus, dass eine Person die Sicherheitsglasscheibe vor dem Melder zerstört und den Meldeknopf gedrückt hatte. In diesem Moment traf die Feuerwehr aus Ilten ebenfalls an der Schule ein. Sie konnte auf der Anfahrt nicht mehr gestoppt werden Das allerdings gelang noch mit der Drehleiter, die aus Lehrte kommen sollte – die Sehnder Drehleiter ist ja bekanntlich defekt. „Es wird wohl kein Schüler gewesen sein“, sagte Grabbe, „denn die waren alle im Unterricht.“  Nun ermittelt die Polizei gegen Unbekannt wegen des Auslösens. Und der Einsatz mit drei Feuerwehren, rund zehn Feuerwehrleuten, der Polizei und weiteren Kräfte in den Feuerwehrhäusern dürfte dann richtig teuer werden – zu Recht!

 

 

HAZ vom 26.01.2017
Jetzt kann's losgehen: Joos (7, (von links), Fares (8) und Hannes (10) haben es sich auf Decken und Kissen gemütlich gemacht und warten auf den Start der Kinovorführung.
Jetzt kann's losgehen: Joos (7, (von links), Fares (8) und Hannes (10) haben es sich auf Decken und Kissen
gemütlich gemacht und warten auf den Start der Kinovorführung. Quelle: Katja Eggers
Die Kinder waren auf die Filmvorführung am Freitagabend bestens vorbereitet. Sie schleppten fröhlich Sitzkissen, Schmusedecken und Kuscheltiere in die Schule, zogen die Schuhe aus und machten es sich in den Klassenzimmern auf dem Boden vor der Leinwand gemütlich.

Der siebenjährige Joos hatte eine Decke und seinen Kuschelhund Benno dabei. Eigentlich hätte er auch gern noch den Schmuseaffen Jonathan und seinen großen Sitzsack mitgebracht. Papa Holger Kunde, Chef des Fördervereins, schob da jedoch einen Riegel vor. "Das wird zu viel - man hat ja eh schon den Eindruck, dass manche Schüler hier heute Abend einziehen wollen", sagte er augenzwinkernd.

Der Kinoabend ist in der Astrid-Lindgren-Schule mittlerweile eine feste Institution. Die Vorfreude war bei den Kindern entsprechend groß. "Joos hat schon die Tage gezählt, bis es endlich losgeht", berichtete sein Vater. "Kinogucken ist viel besser als Unterricht", meinte auch der zehnjährige Hannes. Er saß in "Kino 1" neben Joos in der ersten Reihe und wartete gespannt auf den Start des Animationsfilms "Robinson Crusoe".

Zur Auswahl standen den Kindern insgesamt fünf aktuelle Kinderfilme. Der Förderverein hatte eine Mischung zusammengestellt und für den Kinoabend sowohl Animationsfilme wie Disneys "Zoomania" als auch reale Filme wie "Bibi und Tina - Mädchen gegen Jungs" ausgesucht. Die Kinder konnten sich im Vorfeld in Listen eintragen und ihre beiden Lieblingsfilme angeben. Erklärter Favorit war mit 37 Namen diesmal der Streifen "Bibi und Tina". Da die Stimmen aber einigermaßen gleichmäßig verteilt waren, konnte jedes Kind auch tatsächlich seinen Lieblingsfilm sehen.

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Die Schüler haben im Vorfeld in Listen eingetragen, welchen Film sie am liebsten sehen wollen. Quelle: Katja Eggers

HAZ vom 05.11.2016

Sponsorenlauf bringt 7500 Euro

Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule beginnt erste Umgestaltungsphase des Schulhofs

Der Förderverein der Astrid-Lindgren-Grundschule möchte den Schulhof für die Zukunft gründlich umgestalten – doch dafür sind 60 000 Euro nötig. Mit einem Sponsorenlauf ist jetzt ordentlich Bewegung in das Projekt gekommen: Die Schüler haben 7500 Euro erlaufen, das ist ein Viertel des Eigenanteils.

Sehnde. Für Schulleiterin Marina Woywodt ist das eine der besten Nachrichten seit Langem. „Das gibt Zuversicht, denn anfangs waren viele skeptisch, ob wir überhaupt so viel Geld erwirtschaften können.“ Rund die Hälfte der Kosten von 60 000 Euro muss der Förderverein selbst tragen. Nach diesem finanziellen Konzept ist bereits der Schulhof der Grundschule Breite Straße umgestaltet worden.

Der Eigenanteil soll innerhalb der nächsten vier Jahre nicht nur mit Muskelkraft gestemmt, sondern auch durch Spenden und Erlösen wie dem aus dem Würstchen- und Getränkeverkauf beim Laternenumzug am Donnerstag sowie aus Veranstaltungen wie dem Sponsorenlauf gewonnen werden. Dabei haben die 160 Schüler genau 2699 Runden auf dem Schulhof am Zuckerfabriksweg gedreht und sich vorher Unterstützer gesucht, Verwandte und Freunde, aber auch Sehnder Geschäftsleute. „Da gab es pro Runde zwischen 20 Cent und 5 Euro“, hat Woywodt mit Erstaunen festgestellt. Darüber hinaus spendete die Gesellschaft Infrastruktur Sehnde eine „großzügige Summe“, sagt Cristina Weber Figueiredo vom Förderverein. Dennoch sei man auch in Zukunft auf Spenden angewiesen. Weitere Aktionen seien aber erst mal nicht geplant.

Durch das gute Ergebnis des Sponsorenlaufs habe man bereits mit der ersten Phase der Umgestaltung beginnen können, meint Woywodt. Dabei sollen eine Ruhezone mit Sitzecke eingerichtet und die Tischtennisplatten aus Beton versetzt werden. Zudem soll das Holzpodest vor dem Mehrzweckraum an den Seiten bepflanzt und der Schulhof auch sonst deutlich grüner werden. „Wir haben auf dem Schulhof zu wenig Schatten, bei Festen müssen wir oft Schirme aufspannen“, verdeutlicht die Schulleiterin.

In den nächsten Jahren sollen zudem noch ein grünes Klassenzimmer, ein Hügelgelände und ein Naturpfad entstehen. Außerdem will der Förderverein eine Senke anlegen, die das Regenwasser auffängt.

 

 

 

SEHNDE NEWS vom 03.11.2016

Ergebnis des Sponsorenlaufs der Astrid-Lindgren Grundschule steht fest

An der Astrid-Lindgren Grundschule in Sehnde fand am Donnerstag, 22. September, ein Sponsorenlauf statt. Bei sonnigem Wetter trafen sich die Schüler in Begleitung ihrer Eltern und Verwandten, um für die weitere Verschönerung des Schulhofes genug finanzielle Unterstützung zu erringen (SN berichteten). Für die Bewirtung sorgte der Förderverein der Schule.

Viel Spass beim Sponsorenlauf hatten die Kinder – Foto: Cristina Figueiredo

Viel Spass beim Sponsorenlauf hatten die Kinder – Foto: Cristina Figueiredo

Insgesamt sind die Schüler an diesem Nachmittag 2699 Runden auf dem Schulhof gelaufen. Dabei kam jetzt eine stolze Summe von knapp 7500 Euro zusammen. Der Dank des Fördervereins und der Schule gilt den lauftüchtigen Schülern, ohne die dieses tolle Ergebnis nicht zustande gekommen wäre. Aber auch die Eltern, Verwandten und Firmen sowie allen fleißigen Helfer dürfen nicht unerwähnt bleiben, haben sie doch vor allem zum Endergebnis beigetragen.

Im Nachgang erhielt der Förderverein noch eine weitere großzügige Einzelspende von der Infrastruktur Sehnde, so dass nun mit der 1. Phase der Maßnahmen zur Umgestaltung des Schulhofes begonnen werden kann. Für den Fortgang des Projektes hofft der Förderverein der Astrid-Lindgren Grundschule auf weitere Spenden aus der Sehnder Wirtschaft.

 

 

SEHNDE NEWS vom 05.10.2016

„Wahnsinn oder Pubertät“ – Vortrag in der KGS

SEHNDE-NEWS.DE. Wenn zwischen elf und 18 Jahren die Eltern plötzlich doof sind, die Schule nervt und das Leben anstrengend ist, dann heißt es wohl „mein Kind ist in der Pubertät – was nun?“

Der Stadtelternrat bietet den Vortrag an - Plakat: StadtelternratDer Stadtelternrat bietet den Vortrag an –
Plakat: Stadtelternrat

Diese Frage stellen sich dann viele Eltern, die erstmals vor ihren veränderten Kindern stehen. Die Phase der Ablösung aus dem Elternhaus und des Übergangs in die Selbstverantwortlichkeit ist auch für Eltern oft problematisch und eine Aufgabe in der Erziehungsverantwortung.

Betrachten Sie das System „Familie“ einmal mit Abstand als Gesamtheit. Gewinnen Sie Einsichten über das Gefühlschaos, die Unsicherheiten und die Ängste Ihrer Kinder, die sie im Prozess des Erwachsenwerdens plagen. Helfen kann Ihnen dabei der vom Stadtelternrat organisierte Vortrag von Armin Rathmann (55). Rathmann ist systematischer Paar- und Familientherapeut und selbst Vater. Die eigene Familie und Erfahrungen sind Grundlage seiner Arbeit. Neben seiner Praxistätigkeit hält er Vorträge und Seminare zu verschiedenen Familienthemen.

Zu seinem kostenlosen Vortrag  lädt der Stadtelternrat für Donnerstag, 27. Oktober, 19 Uhr in das Forum der KGS Am Papenholz ein. Der Vortrag richtet sich an alle interessierten Eltern und Pädagogen.