Presseberichte

Schulhofes der Astrid-Lindgren-Schule verschönert

Große und kleine Helfer kamen am vorvergangenen Freitagnachmittag auf den Schulhof der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde zusammen. Bei strahlenden Sonnenschein wurden Löcher für viele Sträucher und einen Baum ausgehoben. Diese wurden eingesetzt und anschließend kräftig gewässert.

Schulhofes der Astrid-Lindgren-Schule verschönert

Mit vereinten Kräften wurde der Schulhof verschönert – Foto: Chr. Wagner

So entstand ein Klassenzimmer im Grünen, der auch als schattiger Ruheplatz genutzt werden kann. Am Ende des Tages gab es nicht nur Bewässerung für die Gehölze, sondern auch Getränke und Bratwürstchen für die fleißigen Helfer. Das weitere Gießen der Gewächse übernehmen die Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule, damit aus den mittelgroßen einmal große Schattenspender werden.

SEHNDE NEWS vom 22.06.2015

 

 

 

Beim Vater-Kind-Zelten bleiben die Mamas zu Hause

Andere bauen noch die Zelte auf, Alexander Stevanowic und Lea (7) machen es sich schon mal gemütlich.Eggers
Andere bauen noch die Zelte auf, Alexander Stevanowic und Lea (7) machen es sich schon mal gemütlich.Eggers

Sehnde. Das lila Zwei-Mann-Zelt steht, die Luftmatratzen sind aufgepustet, die Schlafsäcke ausgerollt: Lea (7), Pia (4) und Papa Alexander Stevanowic sind bestens ausgerüstet. Sie haben von gestern auf heute am mittlerweile sechsten Vater-Kind-Zelten des Fördervereins der Astrid-Lindgren-Schule teilgenommen.

Zusammen mit rund 130 anderen Vätern und Kindern verwandelten sie das Außengelände der Grundschule in einen Campingplatz. Die Mamas durften zwar beim Aufbauen helfen, wurden danach aber wieder nach Hause geschickt. „Ziel ist es, auch mal die Väter hinterm Ofen hervorzulocken, die in der Woche sonst vielleicht nur wenig Zeit für ihre Kinder haben“, sagte Holger Kunde, Vorsitzender des Fördervereins.

Stevanowic und seine Töchter freuten sich vor allem auf die Nachtwanderung mit den Fackeln und das Stockbrotbacken am Feuer. „Gezeltet habe ich zum letzten Mal damals bei der Bundeswehr“, sagte Stevanowic lachend.eg

HAZ vom 20.06.2015

 

 

Defensive ist das oberste Gebot

Taekwondoklub Mu-Do-Kwan Lehrte unterrichtet beim Gewaltpräventionstag in Sehnde

Neues Selbstbewusstsein: die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde.
Neues Selbstbewusstsein: die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde.

Sehnde. Wie vermeide ich Gewaltsituationen? Und wie verhalte ich mich richtig, wenn sich eine Konfrontation nicht mehr vermeiden lässt? Dies sind zentrale Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde während der diesjährigen Gewaltpräventionstage auseinandergesetzt haben.

Am letzten Tag waren Trainer und Athleten des Taekwondovereins Mu-Do-Kwan Lehrte für mehrere Unterrichtseinheiten dabei. Den Schülern sollte in einer Schulstunde vermittelt werden, wie man eine prekäre Situation entschärfen kann, aber auch, wie man sich richtig verhält, wenn es tatsächlich zu einer Konfrontation kommt. Dafür wurden verschiedene, für die Kampfkunst Taekwondo übliche Fußtechniken sowie Selbstverteidigungsmöglichkeiten geübt. Ein weiteres, sehr wichtiges Ziel war zudem, das Selbstvertrauen der Schüler zu stärken. Oberstes Gebot bei den Übungen blieb jedoch stets, dass die Techniken nicht willkürlich sondern immer nur defensiv zur Verteidigung angewendet werden dürfen.

HAZ vom 08.06.2015

 

 

Mit Geschick und Balance

Fahrradparcours 2015
Nur kein Klötzchen umreißen: Ein Sehnder Grundschüler meistert geschickt die Kurvenfahrt. -  Photo: Gückel

Sehnde. Geschickt und sicher mit dem Fahrrad umgehen – das ist für Kinder ein Schlüssel zu mehr Freiheit und Selbstbewusstsein. Aus diesem Grund schult die Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde ihre Schützlinge alle Jahre wieder im Radfahren. Gestern absolvierten rund 80 Dritt- und Viertklässler eine Prüfung auf einem Geschicklichkeitsparcours. Eine Acht fahren, ohne Klötzchen umzureißen; geradeaus auf einem Balken rollen; schnell durch einen Stangenwald steuern: All das gehörte zu den Aufgaben der Jungen und Mädchen, welche sie unter Anleitung von Dieter Pape vom ADAC absolvierten. Lehrerin Katharina Heller-Zarkesh meinte, dass derartige Schulungen auf dem Rad wichtiger sind denn je. Mitunter fehle es den Kindern heute an Routine im Umgang mit dem Fahrrad und an Balancegefühl. ac

HAZ vom 04.06.2015

 

 

Lob stärkt Selbstbewusstsein

Experten informieren in der Astrid-Lindgren-Schule über das Thema Kindesmissbrauch

In einem durch Spenden finanzierten Präventionsprojekt zum Thema sexualisierte Gewalt und Kindesmissbrauch hat der Civitan Club in dieser Woche Lehrer, Eltern und Kinder der Astrid-Lindgren-Schule informiert.
Jennifer Glandorf (von links), Katharina Fischer, Annette Pagel, Michael Huwald und Renate Grethe geben Auskunft zum Umgang mit sexualisierter Gewalt bei Kindern.Schütz
Jennifer Glandorf (von links), Katharina Fischer, Annette Pagel, Michael Huwald und Renate Grethe geben Auskunftzum Umgang mit sexualisierter Gewalt bei Kindern. Schütz

Sehnde. In getrennten Informationsveranstaltungen an der Grundschule haben Experten von Polizei, Beratungsstellen und Stadt Eltern und Lehrern Tipps zum Thema gegeben. Zum Abschluss führte gestern das Kindertheater Mathom aus Melle das Stück „Hände weg von Julia“ auf, das den Grundschülern das Thema mit Mitteln des Schauspiels näherzubringen versuchte.

Es sei nach wie vor richtig, die Kinder vor fremden Männern zu warnen, meinte Civitan-Präsidentin Renate Grethe während der Infoveranstaltung. „Aber die meisten Fälle von Kindesmissbrauch finden innerhalb der Familie statt“, sagte sie. Dem stimmte Kriminalkommissar Michael Huwald zu. Er ist Beauftragter für Jugendsachen und Kriminalprävention des Zentralen Kriminaldienstes Hannover. „Man sollte auf das unmittelbare Umfeld achten“, verdeutlichte er. Dazu zählte er neben der Familie auch den Freundeskreis der Kinder und die Vereine.

„Die meisten Vereine verlangen bereits Führungszeugnisse von Übungsleitern“, lobte Huwald. Dort stehe aber auch nicht alles. Es gelte vor allem, offen zu sein für das, was Kinder erzählten. Bei einem Verdachtsmoment sei es aber nicht ratsam, gleich zur Polizei zu gehen. „Wir müssen dann von Amts wegen ermitteln“, machte Huwald klar. Vielmehr sollte man andere Eltern fragen, um sicher zu gehen, ob es einen Vorfall gegeben habe. Aber generell sei es besser, im Zweifel einen Unschuldigen zu verdächtigen als einen Fall zu übersehen.

Den Kindern zuzuhören ist auch für Annette Pagel ein wichtiger Aspekt. Eine Aussage über einen möglichen Missbrauch abzutun verschrecke das Kind, sodass es möglicherweise gar nichts mehr sage, erklärte die Therapeutin von der Beratungsstelle Wild-rose in Hildesheim. Vor allem gehe es um die Stärkung der Persönlichkeit. Respekt, Lob und Ermutigung stärkten die Persönlichkeit des Kindes, sodass es dem Täter besser entgegentreten könne. „Auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen ist wichtig für das Selbstbewusstsein“, betonte Pagel.

Fachbereichsleiterin Katharina Fischer und die Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Glandorf von der Stadt Sehnde stellten in den Veranstaltungen zudem die Präventionsarbeit der Stadt vor.

HAZ vom 18.04.2015