Presseberichte

Defensive ist das oberste Gebot

Taekwondoklub Mu-Do-Kwan Lehrte unterrichtet beim Gewaltpräventionstag in Sehnde

Neues Selbstbewusstsein: die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde.
Neues Selbstbewusstsein: die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde.

Sehnde. Wie vermeide ich Gewaltsituationen? Und wie verhalte ich mich richtig, wenn sich eine Konfrontation nicht mehr vermeiden lässt? Dies sind zentrale Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde während der diesjährigen Gewaltpräventionstage auseinandergesetzt haben.

Am letzten Tag waren Trainer und Athleten des Taekwondovereins Mu-Do-Kwan Lehrte für mehrere Unterrichtseinheiten dabei. Den Schülern sollte in einer Schulstunde vermittelt werden, wie man eine prekäre Situation entschärfen kann, aber auch, wie man sich richtig verhält, wenn es tatsächlich zu einer Konfrontation kommt. Dafür wurden verschiedene, für die Kampfkunst Taekwondo übliche Fußtechniken sowie Selbstverteidigungsmöglichkeiten geübt. Ein weiteres, sehr wichtiges Ziel war zudem, das Selbstvertrauen der Schüler zu stärken. Oberstes Gebot bei den Übungen blieb jedoch stets, dass die Techniken nicht willkürlich sondern immer nur defensiv zur Verteidigung angewendet werden dürfen.

HAZ vom 08.06.2015

 

 

Mit Geschick und Balance

Fahrradparcours 2015
Nur kein Klötzchen umreißen: Ein Sehnder Grundschüler meistert geschickt die Kurvenfahrt. -  Photo: Gückel

Sehnde. Geschickt und sicher mit dem Fahrrad umgehen – das ist für Kinder ein Schlüssel zu mehr Freiheit und Selbstbewusstsein. Aus diesem Grund schult die Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde ihre Schützlinge alle Jahre wieder im Radfahren. Gestern absolvierten rund 80 Dritt- und Viertklässler eine Prüfung auf einem Geschicklichkeitsparcours. Eine Acht fahren, ohne Klötzchen umzureißen; geradeaus auf einem Balken rollen; schnell durch einen Stangenwald steuern: All das gehörte zu den Aufgaben der Jungen und Mädchen, welche sie unter Anleitung von Dieter Pape vom ADAC absolvierten. Lehrerin Katharina Heller-Zarkesh meinte, dass derartige Schulungen auf dem Rad wichtiger sind denn je. Mitunter fehle es den Kindern heute an Routine im Umgang mit dem Fahrrad und an Balancegefühl. ac

HAZ vom 04.06.2015

 

 

Lob stärkt Selbstbewusstsein

Experten informieren in der Astrid-Lindgren-Schule über das Thema Kindesmissbrauch

In einem durch Spenden finanzierten Präventionsprojekt zum Thema sexualisierte Gewalt und Kindesmissbrauch hat der Civitan Club in dieser Woche Lehrer, Eltern und Kinder der Astrid-Lindgren-Schule informiert.
Jennifer Glandorf (von links), Katharina Fischer, Annette Pagel, Michael Huwald und Renate Grethe geben Auskunft zum Umgang mit sexualisierter Gewalt bei Kindern.Schütz
Jennifer Glandorf (von links), Katharina Fischer, Annette Pagel, Michael Huwald und Renate Grethe geben Auskunftzum Umgang mit sexualisierter Gewalt bei Kindern. Schütz

Sehnde. In getrennten Informationsveranstaltungen an der Grundschule haben Experten von Polizei, Beratungsstellen und Stadt Eltern und Lehrern Tipps zum Thema gegeben. Zum Abschluss führte gestern das Kindertheater Mathom aus Melle das Stück „Hände weg von Julia“ auf, das den Grundschülern das Thema mit Mitteln des Schauspiels näherzubringen versuchte.

Es sei nach wie vor richtig, die Kinder vor fremden Männern zu warnen, meinte Civitan-Präsidentin Renate Grethe während der Infoveranstaltung. „Aber die meisten Fälle von Kindesmissbrauch finden innerhalb der Familie statt“, sagte sie. Dem stimmte Kriminalkommissar Michael Huwald zu. Er ist Beauftragter für Jugendsachen und Kriminalprävention des Zentralen Kriminaldienstes Hannover. „Man sollte auf das unmittelbare Umfeld achten“, verdeutlichte er. Dazu zählte er neben der Familie auch den Freundeskreis der Kinder und die Vereine.

„Die meisten Vereine verlangen bereits Führungszeugnisse von Übungsleitern“, lobte Huwald. Dort stehe aber auch nicht alles. Es gelte vor allem, offen zu sein für das, was Kinder erzählten. Bei einem Verdachtsmoment sei es aber nicht ratsam, gleich zur Polizei zu gehen. „Wir müssen dann von Amts wegen ermitteln“, machte Huwald klar. Vielmehr sollte man andere Eltern fragen, um sicher zu gehen, ob es einen Vorfall gegeben habe. Aber generell sei es besser, im Zweifel einen Unschuldigen zu verdächtigen als einen Fall zu übersehen.

Den Kindern zuzuhören ist auch für Annette Pagel ein wichtiger Aspekt. Eine Aussage über einen möglichen Missbrauch abzutun verschrecke das Kind, sodass es möglicherweise gar nichts mehr sage, erklärte die Therapeutin von der Beratungsstelle Wild-rose in Hildesheim. Vor allem gehe es um die Stärkung der Persönlichkeit. Respekt, Lob und Ermutigung stärkten die Persönlichkeit des Kindes, sodass es dem Täter besser entgegentreten könne. „Auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen ist wichtig für das Selbstbewusstsein“, betonte Pagel.

Fachbereichsleiterin Katharina Fischer und die Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Glandorf von der Stadt Sehnde stellten in den Veranstaltungen zudem die Präventionsarbeit der Stadt vor.

HAZ vom 18.04.2015

 

 

HAZ vom 31.01.2015

 

 

 

Gute Abendunterhaltung in der Schule

Fast 140 Schüler und Schülerinnen der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde trafen sich am vergangenen Freitag in den Klassenräumen, um einen besonderen Abend in der Schule zu erleben.

Gute Abendunterhaltung in der Schule

Erwartungsvolle Kinderaugen vor dem Filmstart – Foto: Ralf Meyer

Vier tolle Angebote hatte sich der Förderverein wieder einfallen lassen, um einen gemeinsamen Abend der Grundschüler zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Dazu waren die Kinder mit Decken und Kissen angerückt und machten es sich in den Klassenräumen so richtig gemütlich. Dazu gab es eine Überraschung für jeden kleinen Besucher – eine Tüte mit Süßigkeiten. Und dann konnte es losgehen: Der Kinoabend 2015. Bereits zum 3. Mal wurde dieser Kinoabend vom Förderverein der Schule organisiert und unterstützt.

Zu sehen gab es vier verschiedene aktuelle Kinderfilme, für sich die Schüler selbst entscheiden durften. Und dann ging die Post ab – Action und Spaß in allen Räumen. Die Beratung durch die „Neue Videothek Sehnde“ traf voll ins Schwarze – und der Dank des Fördervereins für die Filme ist ihr gewiss.

Am Ende dann sofort die Frage: Wann ist das nächste Mal? Doch eine Wiederholung soll es erst im nächsten Jahr geben.

SEHNDE NEWS vom 28.01.2015