Presseberichte

aus: Sehnde News / JPH vom 05.04.2014

Förderverein erhält 600 Euro von der Volksbank Lehrte-Stiftung

Seit vierzehn Jahren verschreibt sich die Volksbank Lehrte-Stiftung der Förderung von Kunst, Kultur, Bildung, Erziehung, Heimatpflege und -kunde, Natur- und Umweltschutz, sowie mildtätiger Zwecke. Längst ist sie zu einer bekannten Institution geworden, die Vereine und andere Organisationen in der Region Lehrte und Sehnde unterstützt. Die Vorstandsmitglieder Volker Böckmann und Michael Wittkopp überreichten am vergangenen Montag gemeinsam die Spendenschecks in der Gesamthöhe von 18 470 Euro und gaben den Teilnehmern die Gelegenheit ihre Projekte vorzustellen, denen die Spende zugutekommt.

Die erfreuten und dankbaren Spendenempfänger nach der Scheckübergabe – Foto: VB Lehrte
Die erfreuten und dankbaren Spendenempfänger nach der Scheckübergabe – Foto: VB Lehrte


Über 1000 Euro dürfen sich die Markus-Kita Am Stadtpark in Lehrte, der Förderverein der Grundschule I An der Masch, die Stadt Lehrte, der Förderverein der Grundschule Arpke, der Rosemarie-Nieschlag Hospizdienst, der Motorradverein Lehrte und die Initiative „Natur-Kultur-Pfad Wassel“ freuen. 1500 Euro erhält der Fußballclub Lehrte von 1947 als Zuschuss zur Anschaffung eines neuen Vereinsbusses. Der Förderverein der St. Bernward-Schule Lehrte, die Neue Liedertafel Lehrte, der Kleingärtnerverein “Rosenhain”, der SV 06 Lehrte, das Flötenorchester Ahlten sowie der Ruderverein für das Große Freie Lehrte/Sehnde und die Jugendfeuerwehr Haimar erhalten jeweils 500 Euro zur Unterstützung ihrer Projekte.
Mit 800 Euro erhält der Lehrter Sportverein eine Unterstützung für den 13. Lehrter Abend-City Lauf, die Sportfreunde Aligse können sich für 350 Euro Beachvolleyballtrikots kaufen und die Ahltener Musikanten für 600 Euro Notenmaterial besorgen. Ebenfalls 600 Euro gehen an den Förderverein der Astrid-Lindgren-Grundschule Sehnde, den TSV Haimar/Dolgen, die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Michael Wehmingen, den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bolzum, den Ponyclub Hohenfels-Bolzum und Werner Walkling, der mit dem Geld ein Buch über die Familien in Haimar und Dolgen erstellen wird.

Weitere 670 Euro erhält der Schützenverein Ilten für eine geplante Schallschutzmaßnahme. Der Reitverein Lehrte von 1980 kann sich über einen Zuschuss von 250 Euro zur Anschaffung eines Holzpferdes freuen und der Förderverein der Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten erstellt für 200 Euro Kostüme und ein Bühnenbild zu einem Musical.
Vorstandsmitglied Michael Wittkopp wirbt darum, dass möglichst viele Vereine und Institutionen ihre förderungswürdigen Projekte über die Geschäftsstellen der Volksbank eG einreichen. “Bis Anfang des nächsten Jahres sammeln wir gern neue Anträge zur Unterstützung möglichst nachhaltiger Projekte, die dann im Frühjahr 2015 Mittel aus der Volksbank Lehrte-Stiftung erhalten.”

SEHNDE NEWS vom 05.04.2014

 

HAZ vom 05.04.2014

 

aus: Sehnde News / JPH vom 31.03.2014

Keine Halle für die Astrid-Lindgren-Schule?

Die Situation des Sportunterrichts an der Astrid-Lindgren-Schule ist seit langer Zeit ein Problem. Von dort müssen sie Kinder immer mit dem Bus in die relativ schlechte Halle nach Bolzum fahren. Deshalb sucht die Stadt seit langem nach einer Mietalternative, wie sie den Eltern der Kinder der Schule auch immer wieder versprochen wurde.

Die Sanitärrume sind sogar behindertengerecht und großzügig ausgelegt - Foto: JPH/Archiv

Die Sanitärrume sind sogar behindertengerecht und großzügig ausgelegt – Foto: JPH/Archiv

Das Angebot eines Investors mit sehr hohen Mietkosten auf 20 Jahre gerechnet wurde damals zu Recht vom Rat abgelehnt. Nun gibt es von den Betreibern der Soccer Arena ein Angebot für die Hälfte des Preises, mit vielen Zugeständnissen, was die Zeiten, Nutzung und Räumlichkeiten betrifft, nutzbar ab wann immer gewünscht. Daraufhin hat der Rat die Verwaltung beauftragt, das Angebot mit dem Betreiber zu verhandeln – doch nun das!

Die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule werden wohl auch im kommenden und den weiteren Schuljahren mit dem Bus um einen Teil ihrer Schulsportzeit “betrogen” werden, denn die Busfahrt bleibt allem Anschein nach erhalten, ebenso wie der Unterricht in Bolzum. Vor einigen Tagen tauchte in Facebook der Eintrag der Geschäftsführer der Soccer Arena auf, dass man die Verhandlungen abgebrochen habe: “Aufgrund nahezu unerfüllbarer Auflagen seitens der GUV (Gemeindeunfallversicherung) und Spezialwünschen des ‚Curriculum Sport‘ ist ein Vertrag mit der Stadt als Schulträger zur Zeit ferner denn je”, teilen sie darin mit. Das hört sich nicht gut an. Auch seitens des Fördervereins, der das Projekt im Namen der Eltern intensiv beobachtet, weiß man nichts Genaues. Hier will man vor einer Stellungnahme zunächst das Gespräch mit der Schulleitung suchen.

Was kann mit den Sport-Courts nicht stimmen? - Foto: JPH/Archiv

Was kann mit den Sport-Courts nicht stimmen? – Foto: JPH/Archiv

Laut Ratsauftrag sollte die Verwaltung für das Schuljahr 2014/2015 über eine Lösung verhandeln, damit die eigentlich unhaltbare Situation der Fahrerei im Interesse der Kinder abgestellt wird. Und diese Verhandlungen scheinen seitens der Verwaltung wohl noch als laufend angesehen zu werden, obwohl dieser Eintrag auf Facebook einen anderen Sachstand darstellt. Da ist offensichtlich etwas Kommunikation zwischen allen Beteiligten nötig. So ist den zuständigen Fachbereichsausschüssen und dem Rat noch kein (Zwischen-)Bericht vorgelegt dazu worden – weder über die zunehmenden Wünsche des Schulträgers und der Schule noch über die Unwilligkeit der Hallenbetreiber, diesen nachzukommen. Auflagen zur Sicherheit sind wichtig und dürfen nicht wegdiskutiert werden, aber mal angenommene Wünsche nach einem bestimmten Farbanstrich sind irrelevant.

So sieht es zur Zeit eher danach aus, folgt man den Einlassungen auf Facebook, dass auch im neuen Schuljahr alles beim alten bleibt. Eine Goldrandlösung, die hier möglicherweise angestrebt wird, kann man nur mit einem eigenen Bau seitens der Stadt herstellen, bessere Lösungen als die Halle Bolzum aber gibt es hier in Sehnde allemal. Eine Ersatzlösung könnte nur heißen, umgehende Verbesserung der Halle Bolzum. Vielleicht sollte sich die Politik den Fall schnellstmöglich öffentlich vortragen lassen und die Eltern sich mal wieder darum kümmern – im Interesse der betroffenen Kinder.

SEHNDE NEWS vom 31.03.2014

 

aus: Sehnde News / JPH vom 31.12.2013

Sammlung für Syrien: Astrid-Lindgren-Grundschule veranstaltet Basar

Zu einem Basar hatte die Astrid-Lindgren-Grundschule kurz vorm Weihnachtsfest eingeladen und dafür einiges vorbereitet. Die Schulkinder hatten gebastelt, der Förderverein einiges bereitgestellt und die Eltern und Sehnder Firmen vieles gespendet. Der Erlös, so das Ziel der Veranstaltung, soll den Kindern im Kriegsgebiet von Syrien zugutekommen.

Julius bietet Papierleuchten an - Foto: JPH

Julius bietet Papierleuchten an – Foto: JPH

So viel Betrieb war lange nicht außerhalb der Schulzeit im Gebäude der Astrid-Lindgren-Grundschule am Zuckerfabriksweg. Viele Familien, Großeltern und fast alle Schüler waren gekommen, um auf dem Basar Waren zu verkaufen, zu kaufen oder einfach nur Kaffee und Kuchen zu genießen. Die Schüler hatten vieles gebastelt, was für das Weihnachtsfest geeignet war: Lichter, Fenstergirlanden, Papiersterne, Kerzenhalter aus Ton und Weihnachtsengel aus Holz. Die Renner waren auch Papierbäume und Elche. “Jede Klasse hat etwas hergestellt, das hier angeboten wird”, erklärte die Organisationsleiterin Susanne Reinert, Lehrerin an der Schule. Beteiligt waren daran 170 Schüler und 12 Kolleginnen von Reinert, dazu noch viele Helfer vom Förderverein, der unter anderem den Grill vor dem Eingang mit Würstchen belegte. Auch die Cafeteria mit gespendetem Kuchen und Kaffee lief prächtig, ebenso wie der Flohmarkt zum Stöbern. Vieles fand an diesem Tag in den drei Stunden neue Besitzer und trug zum guten Ergebnis der Veranstaltung bei. Denn alles an diesem Tag war zu kleinen Preisen zwischen 50 Cent und fünf Euro zu bekommen.

Viele Angebote warteten auf die jungen und älteren Besucher - Foto: JPH

Viele Angebote warteten auf die jungen und älteren Besucher – Foto: JPH

Ein besonderes Highlight war die Tombola. Für sie waren 250 Preise zusammengekommen, davon 92 größere. Der Zoo Hannover, Arminia Hannover und Hannover 96 waren unter den Spendern, die namhafte Preise zur Verfügung gestellt hatten. “Die 370 Lose waren dann auch in nur 45 Minuten ausverkauft”, so Reinert. Außerdem gab es viele tolle Spenden und Geldbeträge von Sehnder Geschäftsleuten: Friseurgutscheine, Fußpflegebehandlungen, Einkaufsscheine für Hoppe und Schrader, um nur einige zu nennen. Die einzelnen Spender waren von den Veranstaltern auf einer großen Spendenwand im Eingangsbereich aufgeführt. Gespendet waren auch rund 40 Kuchen aller Art und nach Veranstaltungsschluss hat noch eine große Firma aus Sehnde auf die Spendenanfrage geantwortet und einen Geldbetrag zugesagt, der noch einfließen wird. Allein der Basar erbrachte nach Angaben von Reinert 2440, 65 Euro. Hinzu kommen noch die Spendengelder von 887,45 Euro aus den Sehnder Geschäften, so dass sich bislang insgesamt 3351,65 Euro ergeben haben.

Vor der Tür grillte der Förderverein für hungrige Besucher - Foto: JPH

Vor der Tür grillte der Förderverein für hungrige Besucher – Foto: JPH

Aber auch ein anderes Ziel hat die Schule mit dieser Veranstaltung erreicht, sagte Reinert: “Wir haben versucht, den Kindern zu zeigen, dass man nicht ein dickes Portemonnaie braucht um zu helfen. Sondern dass man zusammen mit anderen auch viel bewegen kann, wenn sich jeder mit seinen Stärken einbringt und sich für Schwächere einsetzt.” Das ist allen Beteiligten sicher gelungen.

 

 

 

 

SEHNDE NEWS vom 31.12.2013

 

HAZ vom 29.11.2013